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Allein 2022 wur­den dem Natio­na­len Zen­trum für Cyber­si­cher­heit (NCSC) über 34’000 Cyber­vor­fäl­le in der Schweiz gemel­det. Die bit­te­re Wahr­heit: Vie­le die­ser Angrif­fe hät­ten abge­wehrt wer­den kön­nen, doch die mei­sten Back­up-Plä­ne für KMU sind zu kom­pli­ziert, zu teu­er und ver­sa­gen, wenn es wirk­lich dar­auf ankommt.

Sie wis­sen, dass eine funk­tio­nie­ren­de Daten­si­che­rung über­le­bens­wich­tig ist. Trotz­dem fühlt sich die Umset­zung oft wie ein Kampf an – gegen unkla­re gesetz­li­che Auf­be­wah­rungs­pflich­ten, tech­ni­schen Jar­gon und die stän­di­ge Sor­ge vor einem Ran­som­wa­re-Angriff. Man will sich schüt­zen, weiss aber nicht, wo man anfan­gen soll.

Genau hier setzt die­ser Leit­fa­den an. Wir zei­gen Ihnen, wie Sie ein prag­ma­ti­sches und kri­sen­fe­stes Daten­si­che­rungs­kon­zept für Ihr KMU ent­wickeln, das ohne teu­res Over­en­gi­nee­ring aus­kommt. Sie erhal­ten einen kla­ren, schritt­wei­sen Plan, der rechts­si­cher ist und Ihnen die Gewiss­heit gibt, im Ernst­fall schnell wie­der hand­lungs­fä­hig zu sein – für den ruhi­gen Schlaf, den Sie als Unter­neh­mer verdienen.

Wich­tig­ste Erkenntnisse

  • Ver­ste­hen Sie den Unter­schied zwi­schen blos­sem Kopie­ren und einer stra­te­gi­schen Siche­rung, die Ihr Unter­neh­men wirk­lich schützt.
  • Ler­nen Sie die pra­xis­er­prob­te 3 – 2‑1-Regel ken­nen, um Ihre Daten gegen Hard­ware-Aus­fäl­le, Cyber­an­grif­fe und ande­re Risi­ken abzusichern.
  • Erstel­len Sie in 5 kla­ren Schrit­ten ein prag­ma­ti­sches daten­si­che­rungs­kon­zept kmu, das von der Inven­tur bis zur Risi­ko­ana­ly­se alle wich­ti­gen Punk­te abdeckt.
  • Ent­schei­den Sie fun­diert zwi­schen Cloud- und On-Pre­mi­se-Lösun­gen, um die für Ihr Schwei­zer KMU pas­sen­de Tech­no­lo­gie zu wählen.

Was ist ein Daten­si­che­rungs­kon­zept und war­um schei­tern KMU oft daran?

Ein Daten­si­che­rungs­kon­zept ist mehr als nur eine Kopie dei­ner Datei­en. Es ist dein stra­te­gi­scher Not­fall­plan. Es legt fest, wel­che Daten wann, wie und wohin gesi­chert wer­den, damit dein Unter­neh­men nach einem Aus­fall schnell wie­der arbeits­fä­hig ist. Vie­le ver­wech­seln das mit dem simp­len Kopie­ren von Ord­nern auf eine exter­ne Fest­plat­te. Das ist ein Trug­schluss. Ein ech­tes Kon­zept berück­sich­tigt Risi­ken, defi­niert Ver­ant­wort­lich­kei­ten und testet die Wie­der­her­stel­lung regel­mäs­sig. Die grund­le­gen­den Prin­zi­pi­en dazu sind gut doku­men­tiert, wie die­se Über­sicht über Daten­si­che­rungs­grund­la­gen zeigt.

Auch die Annah­me, “mei­ne Daten sind ja in der Cloud”, ist gefähr­lich. Ein Dienst wie Micro­soft 365 sichert pri­mär die Ver­füg­bar­keit, nicht aber dei­ne Daten vor dir selbst. Ver­se­hent­lich gelösch­te Datei­en, Ran­som­wa­re-Angrif­fe oder ein kom­pro­mit­tier­tes Mit­ar­bei­ter­kon­to kön­nen dei­ne Cloud-Daten unwie­der­bring­lich zer­stö­ren. Micro­soft stellt die Platt­form bereit, für die Siche­rung der dar­auf lie­gen­den Daten bist du ver­ant­wort­lich. Ein pro­fes­sio­nel­les Daten­si­che­rungs­kon­zept für KMU schliesst die­se Lücke.

Die Fol­gen einer feh­len­den Stra­te­gie sind bru­tal. Stu­di­en zei­gen, dass rund 60 % der klei­nen Unter­neh­men, die einen schwe­ren Daten­ver­lust erlei­den, inner­halb von sechs Mona­ten den Betrieb ein­stel­len müs­sen. Dei­ne Daten sind das Herz dei­nes Geschäfts. Ohne sie steht alles still.

Häu­fi­ge Back­up-Feh­ler in klei­nen Unternehmen

Oft sind es die glei­chen, ver­meid­ba­ren Feh­ler, die zu einer Kata­stro­phe füh­ren. Die­se drei sehen wir immer wieder:

Die Kosten des Daten­ver­lusts kalkulieren

Ein Daten­ver­lust ist immer teu­rer als ein soli­des Back­up-Kon­zept. Die Kosten las­sen sich in zwei Kate­go­rien einteilen:

Direk­te Kosten: Das sind die sofort sicht­ba­ren Aus­ga­ben. Denk an die Rech­nung eines Daten­ret­tungs­spe­zia­li­sten, die schnell CHF 5’000 bis CHF 15’000 betra­gen kann. Hin­zu kom­men die Arbeits­stun­den dei­ner IT oder eines exter­nen Part­ners für die Wie­der­her­stel­lung der Systeme.

Indi­rek­te Kosten: Die­se sind oft viel höher und lang­fri­stig schäd­li­cher. Jeder Tag, an dem dein Betrieb still­steht, bedeu­tet ent­gan­ge­ne Auf­trä­ge und unzu­frie­de­ne Kun­den. Dein Ruf als zuver­läs­si­ger Part­ner lei­det. Zudem dro­hen bei Ver­lust von Per­so­nen­da­ten emp­find­li­che Bus­sen gemäss dem neu­en Daten­schutz­ge­setz (nDSG). Für dein Start­up ist Busi­ness Con­ti­nui­ty kein Luxus, son­dern die Grund­la­ge für sta­bi­les Wachs­tum und das Ver­trau­en von Investoren.

Unsi­cher, wo du anfan­gen sollst? Ein durch­dach­tes Daten­si­che­rungs­kon­zept muss nicht kom­pli­ziert sein. Wir zei­gen dir, was du wirk­lich brauchst.

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Die Ana­to­mie eines siche­ren Kon­zepts: Die 3 – 2‑1 – 1 Regel

Ein Back­up auf einer exter­nen Fest­plat­te ist ein guter Anfang, aber es ist noch kei­ne Stra­te­gie. Für ech­te Sicher­heit und einen ruhi­gen Schlaf brauchst du ein System. Die 3 – 2‑1 – 1 Regel ist der bewähr­te Gold­stan­dard für die Daten­si­che­rung. Sie klingt tech­nisch, ist aber ein ein­fa­ches, logi­sches Frame­work, das dein Unter­neh­men vor fast jedem denk­ba­ren Desa­ster schützt – von Hard­ware-Defek­ten über Ran­som­wa­re bis hin zu einem Brand im Büro.

Jede Zif­fer steht für eine kla­re Anfor­de­rung an dein Backup-System:

Schutz­klas­sen defi­nie­ren: Nicht alle Daten sind gleich wichtig

Bevor du dein Back­up ein­rich­test, über­le­ge dir, wel­che Daten wirk­lich kri­tisch sind. Ein durch­dach­tes daten­si­che­rungs­kon­zept kmu behan­delt nicht alle Datei­en gleich. Das spart Kosten und Kom­ple­xi­tät. Eine simp­le Ein­tei­lung in drei Klas­sen reicht meist aus:

RPO und RTO: Zeit ist Geld

Zwei Begrif­fe aus dem IT-Jar­gon sind hier ent­schei­dend, aber ganz ein­fach zu ver­ste­hen. Sie bestim­men, wie dei­ne Back­up-Lösung kon­fi­gu­riert wird:

Die­se Wer­te haben direk­te finan­zi­el­le Fol­gen. Ein Tag IT-Still­stand kostet ein KMU mit 10 Mit­ar­bei­tern in der Schweiz schnell über CHF 8’000 – allein durch Lohn­ko­sten und ent­gan­ge­ne Ein­nah­men. Die Zie­le für RPO und RTO zu defi­nie­ren, ist der Kern eines jeden pro­fes­sio­nel­len Daten­si­che­rungs­kon­zepts. Wenn du unsi­cher bist, wel­che Wer­te für dein Geschäft rea­li­stisch sind, lass uns in einem kur­zen Gespräch dei­ne Situa­ti­on ana­ly­sie­ren.

Daten­si­che­rungs­kon­zept für KMU: Der prag­ma­ti­sche Leit­fa­den 2026

Tech­no­lo­gien im Ver­gleich: Cloud vs. On-Pre­mi­se für Schwei­zer Firmen

Die Wahl der rich­ti­gen Back­up-Tech­no­lo­gie ist eine stra­te­gi­sche Ent­schei­dung. Sie bestimmt, wie schnell Sie im Not­fall wie­der arbeits­fä­hig sind und wie sicher Ihre Fir­men­da­ten wirk­lich sind. Für Schwei­zer KMU ste­hen haupt­säch­lich zwei Model­le zur Debat­te: die loka­le Siche­rung auf eige­ner Hard­ware (On-Pre­mi­se) und das Back­up in der Cloud. Oft ist die beste Lösung eine Kom­bi­na­ti­on aus beidem.

Loka­le NAS-Syste­me (Net­work Atta­ched Sto­rage) sind im Grun­de klei­ne Ser­ver für Ihr Büro. Sie bie­ten extrem schnel­len Zugriff auf Daten, da die Über­tra­gung direkt in Ihrem loka­len Netz­werk (LAN) statt­fin­det. Das ist ide­al für gros­se Datei­en wie Vide­os oder CAD-Plä­ne. Der Nach­teil: Sie sind selbst für War­tung, Updates und die phy­si­sche Sicher­heit ver­ant­wort­lich. Fällt eine Fest­plat­te aus oder gibt es einen Brand, brau­chen Sie einen sekun­dä­ren Schutz.

Cloud-Back­ups spei­chern Ihre Daten in exter­nen Rechen­zen­tren. Der gröss­te Vor­teil ist die Fle­xi­bi­li­tät. Ihr Spei­cher­platz wächst mit Ihrem Unter­neh­men und Ihre Teams kön­nen von über­all auf die Daten zugrei­fen. Ein ent­schei­den­der Punkt für Schwei­zer Fir­men ist der Stand­ort des Rechen­zen­trums. Seit Inkraft­tre­ten des neu­en Daten­schutz­ge­set­zes (nDSG) am 1. Sep­tem­ber 2023 ist die Wahl eines Anbie­ters mit Ser­vern in der Schweiz drin­gend emp­foh­len. Das ver­ein­facht die Ein­hal­tung der stren­gen Vor­schrif­ten erheblich.

Hybri­de Lösun­gen bie­ten die prag­ma­tisch­ste Ant­wort. Sie kom­bi­nie­ren die Geschwin­dig­keit eines loka­len NAS mit der Sicher­heit eines exter­nen Cloud-Back­ups. Die­ses Vor­ge­hen folgt der bewähr­ten 3 – 2‑1-Regel: drei Daten­ko­pien, auf zwei ver­schie­de­nen Medi­en, davon eine aus­ser Haus. Ein soli­des daten­si­che­rungs­kon­zept kmu setzt heu­te fast immer auf einen sol­chen hybri­den Ansatz.

Vor­tei­le loka­ler Server-Infrastruktur

Ein eige­ner Ser­ver im Büro bedeu­tet vol­le Kon­trol­le und maxi­ma­le Geschwin­dig­keit. Wäh­rend eine schnel­le Inter­net­ver­bin­dung viel­leicht 1 Gbit/s lie­fert, errei­chen Sie im LAN pro­blem­los 10 Gbit/s. Sie bestim­men, wer phy­si­schen Zugriff auf die Hard­ware hat. In Kom­bi­na­ti­on mit einer moder­nen Cloud-Tele­fon­an­la­ge ent­steht eine hoch­ef­fi­zi­en­te Arbeits­um­ge­bung: schnel­le loka­le Daten­ver­ar­bei­tung und fle­xi­ble, stand­ort­un­ab­hän­gi­ge Kommunikation.

Sicher­heit auf Rei­sen und im Homeoffice

Eine häu­fi­ge Schwach­stel­le in jedem Daten­si­che­rungs­kon­zept sind die Lap­tops von Mit­ar­bei­ten­den im Aus­sen­dienst oder Home­of­fice. Die­se Gerä­te wer­den bei der zen­tra­len Siche­rung oft ver­ges­sen. Fällt ein Lap­top aus oder wird gestoh­len, sind wich­ti­ge Daten ver­lo­ren. Hier ist eine Cloud-Lösung, die End­ge­rä­te auto­ma­tisch sichert, unerlässlich.

Für den siche­ren Daten­trans­fer aus unsi­che­ren Netz­wer­ken (z. B. Hotel-WLAN oder am Flug­ha­fen) ist ein VPN (Vir­tu­al Pri­va­te Net­work) Pflicht. Es ver­schlüs­selt die gesam­te Inter­net­ver­bin­dung und schützt sen­si­ble Fir­men­da­ten vor frem­dem Zugriff. Eine sta­bi­le Ver­bin­dung ist dabei ent­schei­dend – moder­ne eSIM-Lösun­gen hel­fen, im Aus­land teu­res Roa­ming zu umge­hen und stets online zu sein.

In 5 Schrit­ten zum eige­nen Datensicherungskonzept

Ein funk­tio­nie­ren­des Daten­si­che­rungs­kon­zept ist kei­ne Rake­ten­wis­sen­schaft. Es ist ein klar defi­nier­ter Pro­zess, der dein Unter­neh­men vor dem Schlimm­sten bewahrt. Mit die­sen fünf prag­ma­ti­schen Schrit­ten baust du eine ver­läss­li­che Grund­la­ge, die mit dei­nem Busi­ness wächst. Ohne kom­pli­zier­ten IT-Talk, direkt auf den Punkt gebracht.

Schritt 1: Bestan­des­auf­nah­me – Was muss gesi­chert werden?

Du kannst nur schüt­zen, was du kennst. Der erste Schritt ist des­halb eine lücken­lo­se Inven­tur. Wo lie­gen dei­ne geschäfts­kri­ti­schen Daten? Erstel­le eine ein­fa­che Liste aller Daten­quel­len in dei­nem Unter­neh­men. Das ist die Basis für jedes gute daten­si­che­rungs­kon­zept kmu.

Schritt 2: Risi­ko­ana­ly­se – Wovor schüt­zen wir uns?

Ken­ne dei­ne Geg­ner. Eine rea­li­sti­sche Ein­schät­zung der Gefah­ren hilft dir, die rich­ti­gen Schutz­mass­nah­men zu tref­fen. Die gröss­ten Risi­ken für KMU in der Schweiz sind:

Schritt 3: Aus­wahl der rich­ti­gen Back­up-Stra­te­gie und Partner

Die bewähr­te 3 – 2‑1-Regel ist ein exzel­len­ter Start­punkt: Hal­te drei Kopien dei­ner Daten auf zwei ver­schie­de­nen Medi­en, wovon eine Kopie extern (off-site) gela­gert wird. Für die Umset­zung gibt es pas­sen­de Lösun­gen, die nicht die Welt kosten. Eine Kom­bi­na­ti­on aus einem loka­len NAS-System (z. B. von Syn­o­lo­gy) für schnel­le Wie­der­her­stel­lun­gen und einem ver­schlüs­sel­ten Cloud-Back­up für den Kata­stro­phen­fall ist für die mei­sten KMU ide­al. Wäh­le einen Part­ner, der dir eine sta­bi­le und ska­lier­ba­re Lösung ohne Over­en­gi­nee­ring bietet.

Schritt 4: Ver­ant­wort­lich­kei­ten klar definieren

Ein Plan ohne ver­ant­wort­li­che Per­son ist wert­los. Lege unmiss­ver­ständ­lich fest, wer für die Daten­si­che­rung zustän­dig ist. Die­se Per­son ist dafür ver­ant­wort­lich, täg­lich die auto­ma­ti­sier­ten Back­up-Pro­to­kol­le zu prü­fen. Es genügt ein kur­zer Blick auf die Erfolgs­mel­dung per E‑Mail. So stellst du sicher, dass Pro­ble­me sofort erkannt und nicht erst im Not­fall ent­deckt werden.

Schritt 5: Der Resto­re-Test – Die Stun­de der Wahrheit

Ein Back­up, des­sen Wie­der­her­stel­lung nie gete­stet wur­de, ist kei­ne Ver­si­che­rung, son­dern rei­ne Hoff­nung. Nur ein erfolg­rei­cher Resto­re-Test gibt dir die Gewiss­heit, dass dei­ne Daten im Ernst­fall wirk­lich ver­füg­bar sind. Pla­ne regel­mäs­si­ge Tests ein und doku­men­tie­re die Ergeb­nis­se. Erst dann ist dein Daten­si­che­rungs­kon­zept vollständig.

Die Erstel­lung eines sol­chen Kon­zepts erfor­dert anfäng­lich etwas Auf­wand, sichert aber die Zukunft dei­nes Unter­neh­mens. Wenn du dir unsi­cher bist, wo du anfan­gen sollst, hel­fen wir dir dabei. Lass uns gemein­sam ein Back­up-Kon­zept auf­bau­en, das für dich arbeitet.

Prag­ma­ti­sche IT-Sicher­heit mit Con­nec­tics: Ihr Part­ner in der Ostschweiz

Ein theo­re­ti­scher Leit­fa­den ist die Basis. Die prak­ti­sche Umset­zung ent­schei­det jedoch dar­über, ob Ihr Unter­neh­men nach einem Daten­ver­lust wochen­lang still­steht oder inner­halb von Stun­den wie­der arbeits­fä­hig ist. Bei Con­nec­tics gmbh über­set­zen wir die Theo­rie in eine funk­tio­nie­ren­de Rea­li­tät für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men. Wir glau­ben nicht an kom­pli­zier­ten Tech­nik-Jar­gon oder über­di­men­sio­nier­te Lösun­gen. Wir glau­ben an Resultate.

Unser Ansatz basiert auf vier ein­fa­chen, aber ent­schei­den­den Prin­zi­pi­en, die spe­zi­ell auf die Bedürf­nis­se von KMU und Start­ups in der Ost­schweiz zuge­schnit­ten sind:

Vom Netz­werk bis zum Ser­ver: Alles aus einer Hand

Ein Back­up ist nur so stark wie das Netz­werk, in dem es lebt. Wir inte­grie­ren Ihre Daten­si­che­rung naht­los in Ihre gesam­te IT-Infra­struk­tur – von der Fire­wall bis zum ein­zel­nen Arbeits­platz. Dabei ach­ten wir auf strik­te Kosten­op­ti­mie­rung. Wir emp­feh­len Ihnen kei­ne Ser­ver-Hard­ware für 15’000 CHF, wenn eine robu­ste NAS-Lösung für 2’500 CHF die Auf­ga­be für die näch­sten drei Jah­re per­fekt erfüllt. Und wenn es brennt, ist Ihr per­sön­li­cher IT-Ansprech­part­ner Gold wert.

Jetzt den ersten Schritt machen

Unse­re erste Bera­tung ist genau das: eine ehr­li­che Bera­tung ohne Ver­kaufs­druck. Las­sen Sie uns gemein­sam und unver­bind­lich prü­fen, ob Ihr aktu­el­les Daten­si­che­rungs­kon­zept als KMU einen Ran­som­wa­re-Angriff oder einen Hard­ware-Defekt wirk­lich über­ste­hen wür­de. Fin­den Sie in 30 Minu­ten her­aus, wo Sie ste­hen und wel­che ein­fa­chen Schrit­te Ihre Daten­si­cher­heit ent­schei­dend ver­bes­sern können.

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Machen Sie Ihr KMU jetzt krisenfest

Sie haben gese­hen: Ein funk­tio­nie­ren­des Back­up ist mehr als nur eine Kopie Ihrer Daten. Es ist Ihre Ver­si­che­rung gegen den digi­ta­len Still­stand. Die wich­tig­sten Erkennt­nis­se sind klar: Die 3 – 2‑1 – 1‑Regel bie­tet eine sta­bi­le Basis, und die Wahl der Tech­no­lo­gie muss zu den spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen Ihres Schwei­zer Unter­neh­mens pas­sen. Ein durch­dach­tes daten­si­che­rungs­kon­zept kmu ist kei­ne Rake­ten­wis­sen­schaft, son­dern die Grund­la­ge für Ihre Geschäftskontinuität.

Doch Theo­rie allein schützt nicht vor Daten­ver­lust. Es ist Zeit zu han­deln. Als Spe­zia­list für die IT-Infra­struk­tur von Schwei­zer Start­ups über­set­zen wir die Theo­rie in die Pra­xis. Wir bie­ten Ihnen prag­ma­ti­sche Lösun­gen ohne kom­pli­zier­ten IT-Jar­gon. Mit unse­rem Stand­ort in Wein­fel­den garan­tie­ren wir schnel­le Hil­fe vor Ort und per­sön­li­chen Sup­port ganz ohne anony­mes Ticketsystem.

Spre­chen wir dar­über, was Sie wirk­lich brau­chen. Buchen Sie jetzt Ihr kosten­lo­ses 30-minü­ti­ges Bera­tungs­ge­spräch und machen Sie den ersten Schritt zu einem siche­ren Fun­da­ment für Ihr Wachstum.

Häu­fig gestell­te Fra­gen (FAQ) zum Datensicherungskonzept

Wie oft soll­te ein KMU sei­ne Daten sichern?

Täg­lich. Kri­ti­sche Daten, die sich stän­dig ändern, wie zum Bei­spiel in einem CRM- oder Buch­hal­tungs­sy­stem, soll­ten sogar mehr­mals am Tag gesi­chert wer­den. Die Fre­quenz hängt davon ab, wie vie­le Daten du bereit bist, im Not­fall zu ver­lie­ren. Für die mei­sten KMU ist eine täg­li­che Siche­rung nach Geschäfts­schluss ein soli­der Stan­dard. Ein durch­dach­tes Daten­si­che­rungs­kon­zept für KMU defi­niert die­se Zyklen klar und auto­ma­ti­siert sie, damit nichts ver­ges­sen geht.

Ist eine exter­ne Fest­plat­te als Back­up ausreichend?

Nein, eine ein­zel­ne exter­ne Fest­plat­te ist als allei­ni­ge Siche­rung nicht aus­rei­chend. Sie schützt zwar vor einem Defekt dei­nes Com­pu­ters, aber nicht vor Dieb­stahl, Feu­er oder Ran­som­wa­re, da sie oft am sel­ben Ort auf­be­wahrt wird. Nut­ze die bewähr­te 3 – 2‑1-Regel: drei Kopien dei­ner Daten auf zwei ver­schie­de­nen Medi­en­ty­pen, wobei eine Kopie extern (off-site) gela­gert wird. Eine exter­ne Fest­plat­te kann ein Teil die­ser Stra­te­gie sein, aber nie­mals die gan­ze Lösung.

Was ist der Unter­schied zwi­schen einem Back­up und einer Archivierung?

Ein Back­up dient der schnel­len Wie­der­her­stel­lung von Daten nach einem Ver­lust, wäh­rend eine Archi­vie­rung Daten lang­fri­stig und unver­än­der­bar auf­be­wahrt. Back­ups sind Arbeits­ko­pien von aktu­el­len Daten für den Not­fall und wer­den regel­mäs­sig über­schrie­ben. Eine Archi­vie­rung hin­ge­gen dient der Ein­hal­tung von gesetz­li­chen Auf­be­wah­rungs­pflich­ten, zum Bei­spiel für E‑Mails oder Buchungs­be­le­ge. Archi­vier­te Daten wer­den nicht mehr aktiv genutzt und müs­sen im Ori­gi­nal­zu­stand für Jah­re gesi­chert bleiben.

Muss ich mei­ne Back­ups verschlüsseln?

Ja, du soll­test dei­ne Back­ups immer ver­schlüs­seln. Das ist kei­ne Opti­on, son­dern eine Not­wen­dig­keit, beson­ders wenn du sen­si­ble Kun­den­da­ten oder Geschäfts­ge­heim­nis­se sicherst. Das gilt vor allem für Back­ups, die du aus­ser Haus lagerst oder in der Cloud spei­cherst. Eine star­ke Ver­schlüs­se­lung nach aktu­el­lem Stan­dard, wie AES-256, stellt sicher, dass Unbe­fug­te selbst bei einem Dieb­stahl des Spei­cher­me­di­ums nicht auf dei­ne Daten zugrei­fen können.

Wie lan­ge müs­sen geschäft­li­che Daten in der Schweiz auf­be­wahrt werden?

Geschäfts­bü­cher und Buchungs­be­le­ge müs­sen in der Schweiz gemäss Obli­ga­tio­nen­recht (Art. 958f OR) für 10 Jah­re auf­be­wahrt wer­den. Die­se Frist beginnt mit dem Ablauf des jewei­li­gen Geschäfts­jah­res. Die Auf­be­wah­rungs­pflicht gilt für alle rele­van­ten Doku­men­te, ein­schliess­lich Rech­nun­gen, Ver­trä­ge und wich­ti­ger Geschäfts­kor­re­spon­denz. Stel­le sicher, dass dein Archi­vie­rungs­kon­zept die­se gesetz­li­che Anfor­de­rung erfüllt und die Daten über den gesam­ten Zeit­raum les­bar bleiben.

Hilft ein Back­up gegen alle Arten von Ransomware?

Ein gutes Back­up ist der wirk­sam­ste Schutz, aber es hilft nicht gegen alle Aspek­te eines Angriffs. Ein sau­be­res, extern gela­ger­tes (off­line) Back­up ermög­licht dir, dei­ne Syste­me ohne Löse­geld­zah­lung wie­der­her­zu­stel­len. Moder­ne Ran­som­wa­re stiehlt jedoch oft zusätz­lich Daten, bevor sie die­se ver­schlüs­selt, und droht mit deren Ver­öf­fent­li­chung. Dein Back­up ver­hin­dert also den Daten­ver­lust, aber nicht zwin­gend die Erpres­sung durch gestoh­le­ne Daten. Zusätz­li­che Sicher­heits­mass­nah­men blei­ben entscheidend.

Was pas­siert, wenn der Mit­ar­bei­ter, der das Back­up macht, krank ist?

Wenn manu­el­le Pro­zes­se aus­fal­len, fin­det kei­ne Siche­rung statt. Genau des­halb muss dein Back­up-Pro­zess voll­stän­dig auto­ma­ti­siert sein. Ver­las­se dich nie­mals auf eine ein­zel­ne Per­son oder einen manu­el­len Hand­griff wie das Anstecken einer Fest­plat­te. Ein pro­fes­sio­nel­les Daten­si­che­rungs­kon­zept für KMU setzt auf Soft­ware, die täg­lich ohne mensch­li­ches Zutun läuft und dich bei Feh­lern auto­ma­tisch benach­rich­tigt. So sind dei­ne Daten auch gesi­chert, wenn jemand im Urlaub oder krank ist.

Sind Cloud-Anbie­ter wie Goog­le Dri­ve oder Drop­box DSGVO-konform?

Es ist kom­pli­ziert. Wäh­rend die­se Anbie­ter oft DSG­VO-kon­for­me Ver­trä­ge anbie­ten, liegt die Ver­ant­wor­tung für die kor­rek­te Kon­fi­gu­ra­ti­on und Ein­hal­tung bei dir. Der Knack­punkt ist oft der Daten­trans­fer in die USA. Für Schwei­zer KMU ist zudem das neue Daten­schutz­ge­setz (nDSG) mass­ge­bend. Um auf der siche­ren Sei­te zu sein, emp­feh­len wir Anbie­tern mit Ser­ver­stand­ort in der Schweiz oder der EU. Wir bera­ten dich ger­ne zu pas­sen­den Lösun­gen.
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